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Olpenitz im Norden Schleswig-Holsteins

Der Regenpfeifer als Namensgeber

Erstmals im Jahre 1285 wurde Olpenitz in der Lunder Erzbischofsurkunde als "Vlpænes" erwähnt. Tatsächlich geht der Ortsname auf das altdänische Wort für Regenpfeifer, "Ulp", zurück; dazu kommt noch die dänische Endung "-næs", (von altnordisch "nes" bzw. niederdeutsch "nis"), was so viel wie Landvorsprung bedeutet. Im Hochdeutschen wurde die Endung schließlich in "-nitz" umgedeutet. Somit siedelten im damaligen Olpenitz wohl übermäßig viele Regenpfeifer, was bei der fruchtbaren Schlei-Landschaft nicht verwundert.
Im Mittelalter kam Olpenitz, inzwischen unter dem Namen Olpenisse geführt, als Krongut zum dänischen Königreich und bestand zum Zeitpunkt der dänischen Übernahme aus zehn Höfen und dazu aus mehr als zehn Werft-Bewohnern. Das kleine Dorf an der Schlei war ausschließlich mit der Fischerei beschäftigt und entwickelte sich in den weiteren Jahrhunderten zu einem soliden Ort mit eigener Schule, die erstmals im Jahr 1765 erwhnt wurde. Bis zum Deutsch-Dänischen Krieg 1864 war Olpenitz Teil des Kirchspiels Karby in der Riesebyharde; im Herzogtum Schleswig wurden Gebiete bis zu diesem Zeitpunkt nach dänischem Prinzip in Harden eingeteilt.

Vom dänischen Krongut zum Marinestützpunkt

Nach der Annektierung Schleswig-Holsteins durch Preußen im Jahr 1867 wurde Olpenitz nicht weiter als dänisches Krongut geführt und strukturierte sich stattdessen nach preußischer Organisation neu. Im letzten Jahrhundert vergrößerte sich der Ort nun nicht mehr sonderlich; dafür kam das Militär in dieses Gebiet und begann mit dem Bau des Marinestützpunktes Olpenitz im Jahr 1959. Von 1964 bis 2006 waren zeitweise bis zu 1850 Soldaten und 450 Zivilbeschäftigte auf dem 160 Hektar großen Marinestützpunkt und den dazugehörigen beschäftigt, sodass dies Deutschlands größter Marinehafen an der Ostsee war.

Olpenitz und das OstseeResort

Was aber passiert, wenn das Militär eines Tages weiterzieht und dieses große Gebiet plötzlich wieder zur Verfügung steht? Diese Frage haben sich mit Sicherheit auch die Gemeindevorsteher der Stadt Kappeln gestellt, zu der Olpenitz seit 1970 offiziell gehört. Es vergingen noch drei Jahre nach Schließung des Marinestützpunktes, bis sich schließlich im Jahre 2009 der Investor PortOlpenitz GmbH dazu entschloss, aus der Marina ein Feriendomizil zu machen. Jedoch musste die PortOlpenitz GmbH schon 2011 Insolvenz anmelden und das Bauprojekt wurde für zwei Jahre gestoppt; aber im Jahr 2013 übernahm die Helma Ferienimmobilien GmbH das große Vorhaben und hat seitdem stetig das Ziel vor Augen, den Urlaubsgästen in den kommenden Jahren Ferienwohnungen und Ferienhäuser in einem Ferienhauspark, ein Hotel sowie eine großzügige Promenade mit einer Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten zu bieten.
Und da das OstseeResort Olpenitz, wie der Name schon sagt, direkt an der malerischen Ostsee liegt, gibt es im Resort eine gemütliche Badebucht, die von allen Feriengästen zu Fuß gut zu erreichen ist. Weitläufiger und vielseitiger präsentiert sich hingegen der Weidefelder Strand in nur ungefähr 4 Kilometer Entfernung; der feine Sandstrand über 2 Kilometer Länge und mit zwei behindertengerechten Zugängen präsentiert sich mit Spielplatz als sehr kinderfreundlich, es gibt Volleyballfelder, einen extra Hundestrand-Abschnitt und auch einen FKK-Bereich. Kinder freuen sich in den Sommermonaten zusätzlich über ein abwechslungsreiches Animationsprogramm, Surfer sowie Kitesurfer nutzen die guten Windverhältnisse und für Sicherheit am Strand sorgen Rettungsschwimmer der DLRG. Auch gibt es ein rollstuhlgerechtes, öffentliches WC und Parkplätze für Rollstuhlfahrer sind auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz ebenfalls vorhanden. Bei Bedarf können zudem bis zu zwei Strandrollstühle kostenlos zur Verfügung gestellt werden, was den barrierefreien Gedanken des Strandes nochmal zusätzlich unterstreicht.
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle Naturliebhaber, die gerne beim Wandern oder Radfahren die Umgebung erkunden: ganz in der Nähe von Olpenitz und dem OstseeResort befindet sich das Waldgebiet Köh und östlich davon liegt ein Hünenbett, welches auch heute noch gut erkennbar ist. Bei Olpenitz mündet außerdem der Schleibach in die Ostsee, eine ebenfalls herrliche Natur begleitet den Bachlauf. Eben diese tolle Ostsee-Landschaft hat auch schon den NDR dazu veranlasst, sich dort umzugucken und darüber eine Radtour-Reportage zu drehen.

Attraktionen

Strandrestaurant Lobster am Weidefelder Strand

Einen wunderschönen Panoramablick auf die Ostsee verspricht das "Strandrestaurant Lobster" am Weidefelder Strand. Hier können es sich die Gäste im Innenbereich oder auch draußen auf der Terrasse bei einem leckeren Getränk oder schmackhaften Gericht gemütlich machen, auf die Kleinen wartet direkt am Restaurant ein Spielplatz zum Entdecken und anschließend kann gemeinsam ein entspannender Spaziergang am Strand unternommen werden.