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Sønderborg

Ein interessantes Detail dieser Stadt ist, dass ihr größter Teil, darunter auch die Altstadt, auf der Insel Als liegt, der westliche Teil hingegen liegt auf dem jütländischen Festland. Zwischen Insel und Festland verläuft der 250 Meter breite Alsensund, welcher über zwei Brücken überquert werden kann. Diese geographische Besonderheit macht die Stadt landschaftlich besonders reizvoll.
Zahlreiche der Gebäude in Sønderborg stammen aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende, wegen derer die Stadt heute als bedeutendste Jugendstil-Stadt Dänemarks gilt. Bemerkenswerte, teilweise noch ältere, besonders gut erhaltene Straßenzüge finden sich zwischen Rathaus und Schloss sowie in der Kirchenstraße. Als eines der ältesten nicht-kirchlichen Bauwerke der Region überhaupt gilt das Sønderborger Schloss, hier kann auch eine alte, erstaunlich gut erhaltene, Windmühle besichtigt werden. Vom Schlossgarten aus führt eine wunderschöne Promenade entlang der Förde zum neu gebauten Yachthafen. Darüber hinaus befindet sich südlich vom Schloss ein gepflegter Badestrand. In der Nähe der liebevoll restaurierten Hafenpromenade steht die über 2 Meter hohe Bronzeskulptur „Butt im Griff“ des deutschen Literaturnobelpreisträgers Günter Grass.
Einen Teil der stadt- und landestypischen Kultur kann im Museum von Schloss Sønderborg bestaunt werden. Ein großer Teil der Bevölkerung in dieser Region ist deutschsprachig, hierüber berichtet das Deutsche Museum Nordschleswig.

Attraktionen:

Sønderborg Slot

Das Schloss der Stadt Sønderborg entstand bereits vor dem 13. Jahrhundert als Burg und wurde von 1550 bis 1570 zu einem vierflügligen Renaissanceschloss umgebaut sowie erweitert. Heute ist das Schloss für Besichtigungen geöffnet und beherbergt zudem das "Museum für nordschleswigsche Geschichte", welches einen spannenden Einblick in die zeitliche Entwicklung dieser Region vom Mittelalter bis zur Gegenwart präsentiert.
Wer lieber eine Besichtigung der etwas anderen Art mitmachen möchte, der sollte einmal an einer "Gespensterwanderung" teilnehmen. Am späteren Abend kann unter der Führung von in Kutten gehüllten Mönchen das Schloss unter einem ganz neuen Blickwinkel kennengelernt werden und so manches Geheimnis kommt im schummrigen Licht zu Tage.