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Eine Stadt zum Verschenken

Die heutige Hafenstadt Faaborg, deren Schreibweise sowohl mit "aa" (ursprünglich) als auch mit dem "bolle-å" (empfohlen) zugelassen ist, entstand im 12. Jahrhundert als kleine Ortschaft mit großem Wachstumspotential. Darauf lässt auch der Gründungsname "Faubourg" schließen, der französischen Ursprung hat und übersetzt etwa "Vorstadt" oder auch "Stadtteil außerhalb des Zentrums" bedeutet.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Faaborg am 25. Juni 1229 in einem Schenkungsbrief von König Valdemar Sejr an seine Schwiegertochter Eleonore, eine portugiesische Prinzessin. Die Stadt wurde daraufhin nach der Burg benannt, die einst dort stand, aber bereits verschwunden war - die Burg Foburgh. Dieser Name wurde auch im Waldemar-Erdbuch, dem Steuererfassungsbuch König Valdemars, erwähnt. Dieser veranlasste neben der Schenkung auch die ersten Privilegien für die Stadt, die schließlich als Stadtrechte durch König Abel im Jahr 1251 bekräftigt wurden.

Harte Vergangenheit, rosige Zukunft

Faaborgs Wachstum bereits im frühen Mittelalter lockte alsbald viele Kaufleute, Händler und Seefahrer an und es schien so, als könne eben dieser blühende Wachstum niemals versiegen. Jedoch tauchten schon bald diverse Probleme auf, die es Faaborg zunehmend schwerer machten, seinen Wohlstand zu halten. So wurden immer wieder horrende Steuererhöhungen durchgedrückt, die Pest hielt viele Male Einzug und in der Kriegszeit gegen Schweden im späteren Mittelalter wurden große Teile von Faaborg in Brand gesteckt.
Durch diese Faktoren wurde eine Abwanderung begünstigt, aber schon Ende des 19. Jahrhunderts konnte die Industrialisierung in Faaborg Fuß fassen und die positive Entwicklung der Stadt nahm wieder Fahrt auf. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten viele Fabriken den Großteil der Faaborger Bürgerschaft und es wurden zwei Zeitungen gegründet, die sich rasch etablierten und so noch heute existieren.

Eine Geschichte zum Durchschreiten

Das Faaborger Westtor ist schon eine kleine Sensation; denn obwohl Burg und Festung schon längst verschwunden sind, konnte sich dieses Stadttor durch alle Jahrhunderte hindurch retten und präsentiert sich von daher auch heute noch als ursprüngliches Zeichen einer längst vergangenen Zeit. In Dänemark gibt es nur noch ein weiteres so vollständig erhaltenes Stadttor, dieses liegt in Stege auf der Insel Møn.
Die gesamte Altstadt von Faaborg zählt zudem zu den besterhaltensten des ganzen Landes und präsentiert neben einem freistehenden Glockenturm auch zahlreiche Geschäfte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Im städtischen Museum wird neben wechselnden Ausstellungen auch zeitgenössische Kunst von überwiegend fünischen Künstlern wie Peter Hansen, den Sybergs, Johannes Larsen und Kai Nielsen gezeigt, sodass hier jeder Besuch aufs Neue interessant ist.
Neben schönen Strandtagen an der Ostsee haben Faaborg und Umgebung zudem noch so einige sportliche Aktivitäten mehr zu bieten: ob Tennis, Petanque, Minigolf, eine Runde auf dem Green im Fåborg Golfklub drehen oder im Schwimmbad seine Bahnen ziehen und die herrliche Landschaft beim Angeln, Radfahren, Reiten und Wandern entdecken (das wunderschöne Schloss Hvedholm etwas westlich der Stadt ist immer wieder empfehlenswert) - hier kommt garantiert keine Langeweile auf.

Faaborg Umgebung

Nördlich der Stadt liegt ein äußerst hügeliges Naturschutzgebiet, welches sowohl von Dänen als auch von Urlaubern gerne lächelnd "Fünsche Alpen" genannt wird. Die stattlichen Waldgebiete von Svanninge Bakker und Svanninge Bjerge entstanden einst durch eine Aufforstung, die Mitte des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurde, als Land- und Viehwirtschaft sich nicht mehr lohnten. Von hier aus kann eine fantastische Aussicht über den Südwesten Fünens und das Südfünische Inselmeer genossen werden, zudem befinden sich in dem Gebiet viele Waldwanderwege und eine Fahrradroute.
Wenige Kilometer südlich der Stadt liegt die Halbinsel Horne Land, auf der unter anderem ein faszinierendes Naturschutzgebiet mit über 50 verschiedenen Vogelarten beheimatet ist. Und im Süden der Halbinsel befindet sich der Fährhafen Bøjden, von dem aus zum Fährhafen Fynshav auf der Insel Alsen gefahren werden kann.

Attraktion:

Konnerup & Co. Chocolatier

Wer ein kleines Schokomäulchen ist, dem sei ein Besuch bei "Konnerup & Co. Chocolatier" wärmstens empfohlen. Im Jahre 2003 machte der Konditormeister und passionierte Chocolatier Henrik Konnerup seine Leidenschaft für Schokolade zum Beruf und begeistert seither mit traditionellen Rezepten und neumodischen Kreationen gleichermaßen. In dem Ladengeschäft kann in dem vielfältigen Sortiment gestöbert werden und da ein liebevoll restaurierter Gasthof die Fertigung beherbergt, gibt es hier auch ein Café, in dem frische Schokolade genüsslich gekostet und dabei der Ausblick in die wunderschöne Landschaft genossen werden kann. Zudem wird in den Sommermonaten das "Konnerup Eis" angeboten, welches sich ebenfalls größter Beliebtheit erfreut.