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Die südliche Nordsee Dänemarks, regional also zu Südjütland gehörig, wird manchmal zynischer Weise als einfache Verlängerung Nordfrieslands betrachtet. Wer allerdings das stolze Volk der Südjüten (auf dänisch „Sønderjysker“) kennt, das einen Dialekt spricht, der so eigen ist, dass er sogar von den Dänen selbst als autarke Sprache angesehen wird, der wird niemals auf die Idee kommen, so zu unken.


Ferienhäuser südl. Nordsee

Das alles - und noch viel mehr - ist die südliche Nordsee

Eine Geschichte von Runen und Moorleichen

Die südliche Nordsee wurde bereits in der frühesten Steinzeit von den ersten Siedlern bewohnt. Hier entstand zeitgleich wie in Norddeutschland (da die Landmassen zu dieser Zeit noch eins waren) die erste Keilschrift, die Futhark-Runen, und die ältesten Moorleichen wurden in den Moränenlandschaften der südlichen Nordsee gefunden.

Fleißige Kaufleute und wahre Sprachtalente

Ein florierender Handel vor allem mit England trug dazu bei, dass aus einst kleinen Fischerorten wie Tønder und Ribe (Tønder lag damals noch direkt an der Nordsee) in kurzer Zeit zu aufstrebenden Städten wurden und zu den wichtigsten Verbindungspunkten im Norden gehörten. Dadurch entstand auch ein starker kultureller Austausch und die Dänen an der südlichen Nordsee waren die ersten im Lande, die zumindest verhandlungssicher Altenglisch sprachen.

Ein spezieller Schlag der Dänen

Auch heute noch bietet dieser Teil Südjütlands eine ganz spezielle Atmosphäre: ein gewisser rauer Charme, sowohl in der Natur als auch in den Charakteren der Südjüten zu erkennen, eigentümliche Traditionen und Brauchtümer zu Festtagen, und kulturelle Schätze aus der Frühzeit laden zu einer Erkundungstour an der südlichen Nordsee ein.

Interessante Städte:

Blåvand ist im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einem der beliebtesten Ortschaften in Dänemark avanciert, wenn es um einen abwechslungsreichen Urlaub geht.
Esbjerg präsentiert sich fröhlich, modern und innovativ, mit einem tollen Naturerlebnis innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen.
Ribe ist Dänemarks älteste Stadt und präsentiert sich herrlich gemütlich mit vielen Attraktionen.
Shopping Zonen, schöne Restaurants und der besondere nostalgischen Charme zeichnen die dänische Kleinstadt Tondern aus.
Varde ist eine gemütliche Kleinstadt mit einladend gestalteten Stadtkern.

Hauptattraktionen:

Domkirche in Ribe

Der Dom hat eine auffallend bewegte Geschichte. Der Bürgerturm kann über den Dom betreten werden und bietet einen wunderschönen Ausblick.

Ribe Wikingerzentrum

Ungefähr zwei Kilometer südlich von Ribe befindet sich das "Ribe VikingeCenter", eine naturgetreu nachgebautes Wikingerdorf.

Museet Ribes Vikinger

Das "Museet Ribes Vikinger" hält allerlei Wissenswertes rund um die Geschichte von Ribe bereit.

Fiskeri- og Søfartsmuseet, Esbjerg

Das Fischerei- und Seefahrtsmuseum in Esbjerg bietet ein hervorragendes Ausflugsziel für die ganze Familie. Neben Robben und Aquarien wird das Leben von Seefahrern und die Entwicklung der Fischerei präsentiert.

Esbjerg Kunstmuseum

Das Esbjerg Kunstmuseum versteht sich neben seiner Funktion als Museum für moderne und zeitgenössische Kunst auch als Experimentarium, in dem sowohl kleine als auch große Gäste interessante und überraschende Erlebnisse machen können.

Dorf Møgeltønder

Im Dorf  Møgeltønder nahe Tondern können auffällig viele sehenswerte historische Gebäude und Kulturgüter aus mehreren Jahrhunderten entdeckt werden, wie die alte romanisch-gotische Kirche oder die Burg Schackenborg.