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Die südliche Nordsee Dänemarks, regional also zu Südjütland gehörig, wird manchmal zynischer Weise als einfache Verlängerung Nordfrieslands betrachtet. Wer allerdings das stolze Volk der Südjüten (auf dänisch „Sønderjysker“) kennt, das einen Dialekt spricht, der so eigen ist, dass er sogar von den Dänen selbst als autarke Sprache angesehen wird, der wird niemals auf die Idee kommen, so zu unken.


Ferienhäuser südl. Nordsee

Das alles - und noch viel mehr - ist die südliche Nordsee

Eine Geschichte von Runen und Moorleichen

Die südliche Nordsee wurde bereits in der frühesten Steinzeit von den ersten Siedlern bewohnt. Hier entstand zeitgleich wie in Norddeutschland (da die Landmassen zu dieser Zeit noch eins waren) die erste Keilschrift, die Futhark-Runen, und die ältesten Moorleichen wurden in den Moränenlandschaften der südlichen Nordsee gefunden.

Fleißige Kaufleute und wahre Sprachtalente

Ein florierender Handel vor allem mit England trug dazu bei, dass aus einst kleinen Fischerorten wie Tønder und Ribe (Tønder lag damals noch direkt an der Nordsee) in kurzer Zeit zu aufstrebenden Städten wurden und zu den wichtigsten Verbindungspunkten im Norden gehörten. Dadurch entstand auch ein starker kultureller Austausch und die Dänen an der südlichen Nordsee waren die ersten im Lande, die zumindest verhandlungssicher Altenglisch sprachen.

Ein spezieller Schlag der Dänen

Auch heute noch bietet dieser Teil Südjütlands eine ganz spezielle Atmosphäre: ein gewisser rauer Charme, sowohl in der Natur als auch in den Charakteren der Südjüten zu erkennen, eigentümliche Traditionen und Brauchtümer zu Festtagen, und kulturelle Schätze aus der Frühzeit laden zu einer Erkundungstour an der südlichen Nordsee ein.