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Die Entstehung des Namens

Die größte Stadt der Region Vendsyssel-Thy, die geografisch eigentlich eine Insel darstellt, ist Hjørring. Und auch dieser Ort kann auf eine interessante Geschichte zurückblicken, die viel länger in die Vergangenheit hineinreicht als die Siedlungen der Wikinger. Namentlich erwähnt wurde die Stadt allerdings erst im Jahr 1100. Damals wurde auf einer Medaille der Ausdruck „Heringa“ geprägt; nur wenige Jahrzehnte später hieß die Stadt Jhoringy und Jorungi. Es dauerte allerdings nicht lange, bis sich die heute noch geltende Schreibweise Hjørring durchsetzten konnte. Diese besteht aus dem Wort ”Hjórr” (altnordisch für Schwert) und die typische Endung alter dänischer Städte „-ing“.

Schon für die Wikinger ein bedeutender Ort

In der Wikingerzeit war das Gebiet ein großer Siedlungsraum. Hier ließen sich Bauern, Handwerker und Fischer gleichermaßen nieder. Auch war hier landschaftlich gesehen der beste Ort für Versammlungen, da Hjørring gut von allen Stellen der Region Vendsyssel aus zu erreichen ist. Auch heute noch gibt es erstaunlich viele Plätze, an denen sich Zeugnisse aus dem frühgeschichtlichen Altertum befinden. Das verstärkt den Eindruck, dass diese Region schon immer sehr wichtig für Versammlungen, Siedlungen und Handel war.

Pilgerstätte für Geistliche und Gelehrte

Ab dem frühen Mittelalter wurde Hjørring für lange Zeit der Ting-Platz für die Region Vendsyssel und auch Treffpunkt für Geistliche und Gelehrte, was auch die Erbauung gleich drei romanischer Kirchen zeigt, die im Jahr 1993 aufwendig restauriert wurden. Schnell entwickelte sich das gesellschaftliche Leben weiter, es entstand eine vornehme Schicht, die durch die Straßen flanierte und sich deutlich von Händlern und Fischern abhob. Dennoch ging es auch den Menschen, die den vorher genannten Berufsständen angehörten, nicht schlecht; die Wirtschaft florierte und durch die guten Kontakte, die die Stadt zu anderen Orten unterhielt, wurden wichtige Verbindungen geschaffen.

Hjørring in der heutigen Zeit

Heute ist Hjørring ein lebendiger Ort, der eine niedliche Fußgängerzone mit mehr als 160 Fachgeschäften, ein Einkaufszentrum, eine Bibliothek, Restaurants, Cafés und so einige interessante Überbleibsel aus der Vergangenheit zu präsentieren hat. Auch sind zahlreiche Skulpturen dänischer Künstler überall in der Stadt zu bewundern. Die „Museumsgade“ ist über die Grenzen Dänemarks hinaus bekannt, da es eine Straße ist, in der die Geschichte der Stadt in Museen und durch die Bauwerke selber dargestellt wird. Und wenn man sich in einem der gemütlichen Cafés niederlässt, den Blick über die geschichtsträchtigen Häuser und Gassen schweifen lässt, dann fühlt man sich automatisch wieder in die Vergangenheit Hjørrings zurückversetzt.

Attraktionen

Rubjerg Knude

Dänemarks größte Wanderdüne zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie die Natur sich ihr Territorium zurückerobert. Die Weiterentwicklung der nautischen Navigationstechnik und im besonderen das stetige Wachsen der vorgelagerten Düne führten dazu, dass der Leuchtturm Rubjerg Knude 1968 außer Betrieb gesetzt wurde. Ironischerweise musste das 1980 in den Nebengebäuden eröffnete Museum für Sand und Sandtreiben 2002 wegen Versandung geschlossen werden. Mittlerweile sind die Nebengebäude abgerissen worden, das Areal ist aber dennoch nach wie vor einen Ausflug wert.

Skallerup Klit Feriencenter

Skallerup Klit ist ein riesiges Feriencenter im Norden Jütlands und begeistert Jung und Alt gleichermaßen, denn es ist mit seinem Spiel- und Wasserland speziell für Familien ausgelegt. Zu den sportlichen Aktivitäten gehören Tennis, Basketball und Bowling sowie eine Sporthalle mit zahlreichen Indoor-Aktivitäten wie Squash oder Hockey. Schläger und Bälle können vor Ort geliehen werden. Für Pferdebegeisterte bietet das Feriencenter auch Reittouren auf den Dünen an, zudem können Interessierte auch Go-Kart Fahrten machen.